Pädagogik:
Heilig Kreuz

Pädagogisches Profil

Grundlage unserer Arbeit ist das Bild, das wir vom Kind haben. Wir beziehen uns auf ein Kind, das seine eigene Entwicklung aktiv mitgestaltet und mit allen Sinnen wahrnimmt. Kinder sind eifrige Gestalter und Forscher.

Wir sind bemüht, die Bedürfnisse des einzelnen Kindes wahrzunehmen, auf das Kind einzugehen und zu Begleiterinnen seiner Lernschritte zu werden.

Das Leben des Kindes wird geprägt von dem Bedürfnis nach Geborgenheit und Sicherheit, dem Nachahmungs-, Neugier- und Erkundungsverhalten und der Freude und Zufriedenheit, wenn die eigenen Kräfte erfahren werden.

Für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist es uns wichtig, dass wir diese wachsen lassen und Raum und ZEIT bieten. Die Stärken des Kindes stärken, um die Schwächen zu schwächen - das bedeutet, dass wir Erzieherinnen an den Stärken und Fähigkeiten des Kindes ansetzen, um sein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu stärken- ein ganz wesentliches Erziehungsziel unserer Arbeit. So werden die Kinder in der Lage sein, mit möglichen Problemen gelassen und mit Eigenkompetenz umzugehen.

Ein entscheidender Faktor unserer Arbeit ist die Zeit! Es ist erforderlich, sich Zeit zu nehmen um wahrzunehmen, was in dem Kind vorgeht. Es ist erforderlich, sich Zeit zu nehmen, um dem Kind zuzuhören und auf seine Anliegen einzugehen.

Bestimmte Rituale und Regeln geben den Kindern Orientierung und Sicherheit. Dabei erleben wir, dass wir die Kinder in viele Entscheidungsprozesse einbeziehen können.

Wir wollen die christliche Botschaft nicht lehren, sondern leben. Das bedeutet für uns, Glauben zu erfahren durch Beziehungen, Personen, Symbole und Rituale. Religiöse Erlebnisse und Erfahrungen begleiten uns durch das gesamte Kindergartenjahr und sind im Alltag integriert.

Wir freuen uns, wenn wir andere Kulturen und Religionen kennenlernen und beziehen diese gern in die pädagogische Arbeit und unser Handeln ein.

Ein weiterer Baustein ist die lebendige Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde. Wir feiern Wortgottedienste mit unserem Pastoralreferenten, der sehr kindgerecht und empathisch auf die Kinder eingeht und haben in Zusammenarbeit mit ihm schon zu einigen religionspädagogischen Elternabenden eingeladen. Auch Besuche unserer Kreuzkirche finden immer wieder, oft auch ganz spontan, statt.

Die Erzieherinnen dokumentieren den Bildungsprozess eines jeden Kindes durch spontane und gezielte Beobachtungen, Entwicklungsberichte und viele Fotos. Welche Fähigkeiten, Neigungen und Interessen hat das Kind? Wenn ein Kind in einem Bereich Schwierigkeiten hatte, wie sind wir damit umgegangen? Was hat dem Kind gut getan? Wie konnten wir es ermutigen und unterstützen? Diese Bildungsdokumentation wird den Eltern am Ende der Kindergartenzeit ausgehändigt, die dann auch entscheiden können, ob sie diese an die Lehrperson der künftigen Grundschule weitergeben.

Kurz und knapp

  • Religionspädagogik
  • Teiloffenes Konzept
  • Situationsorientierter Ansatz
  • ganzheitlicher Ansatz
  • Situationsansatz
  • Familienähnliches Konzept

Kooperation und Vernetzung

Der Kindergarten ist mit diversen Institutionen vernetzt und kooperiert mit unterschiedlichen Einrichtungen.