Pädagogik:
Kinderhäuschen

Pädagogisches Profil

Im Kinderhäuschen gibt es drei Gruppen mit jeweils ca 15 Kindern: Die Tripp Trapp Mäuse, die Wusel Wichte und die Molly Möpse.
Die Kinder bleiben während ihrer gesamten Kitazeit in der gleichen Gruppe.
Wir leben, arbeiten, spielen und lernen in zwei freistehenden Häusern. Sie sind umgeben von einem großen Gelände mit altem Baumbestand, das viel Platz zum Klettern, Forschen, Toben, Fahrzeug fahren und Ausruhen bietet.
Die Tätigkeiten der Erwachsenen und der älteren Kinder in Haus und Garten oder beim Werken und Gestalten ist für die Jüngeren Anlass zum Mittun und Nachahmen: Dies sind Gelegenheiten, grundlegende Erfahrungen mit sich selbst und anderen Menschen sowie mit Gegenständen und Materialien zu machen.

Die Eingewöhnung
Die neuen Kleinstkinder sollen sich behutsam von den Eltern lösen und in der neuen Umgebung einleben können. Deshalb haben wir eine individuelle Eingewöhnungszeit mit einem Elternteil vorgesehen, in der sich die so genannte "Bezugserzieherin" um Kind und Eltern kümmert. Wir orientieren uns dabei an dem Berliner Eingewöhnungsmodell "Ohne Eltern geht es nicht".
Damit sich die Kinder wohl fühlen und gut zurechtfinden, haben wir bei uns klare Strukturen und wiederkehrende Abläufe im Tages-, Wochen- und Jahresverlauf vorgesehen.

Unser Alltag
Morgens bestimmen die Kinder selber, was sie spielen, werken, bauen oder wobei sie mithelfen wollen. Dabei werden sie von den Erzieherinnen und Erziehern angeregt und unterstützt, wenn es sinnvoll ist. Parallel dazu finden Aktivitäten in Kleingruppen zu themenbezogenen Projekten statt. Bei einem gemütlichen Frühstück können sich die Kinder ausruhen oder neue Spielideen entwickeln.
Nach dem gemeinsamen Aufräumen treffen sich alle zu einer Gruppenrunde, in der wir singen, musizieren, Finger- und Bewegungsspiele machen. Danach gehen wir auch bei Wind und Regen nach draußen in den Garten oder ins nahe gelegene Wäldchen. Das macht Appetit auf die frisch zubereitete warme Mahlzeit. Während der Mittagsruhe schlafen die Jüngsten in ihren Betten, alle anderen betrachten in Kleingruppen Bilderbücher oder hören eine Geschichte. Die Nachmittage verbringen wir meistens an der frischen Luft, gestärkt durch einen kleinen Imbiss.

Für die älter werdenden Kinder ist es wichtig, ihren Horizont schrittweise zu erweitern: So kommen immer mehr Besonderheiten im Wochenverlauf hinzu: Bewegungserziehung/Turnen, Angebote der Ruhe und Entspannung, kreatives Gestalten/künstlerische Techniken, naturwissenschaftliche Experimente, Ausflüge in die Umgebung (naturnahe Gebiete, Markt, Schwimmbad, Museum, Bücherei...).
Die angehenden Schulkinder aller Gruppen sind einmal wöchentlich unter sich, um sich besonderen Herausforderungen zu stellen, die später im Schulalltag hilfreich sein werden.

Im Jahreslauf sind Feste und Feiern, eine Übernachtung in der Kita, die Waldwoche und das Familienwochenende Höhepunkte, auf die sich die Kinder freuen.

Unsere Kinder haben beständige Bezugspersonen und fühlen sich in der anregend gestalteten Umgebung sicher und geborgen; so können sie freudig, aktiv und selbständig lernen.

Zusammenarbeit mit den Eltern
Um auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit von Eltern und Erzieherinnen und Erziehern sehr wichtig. Berichte und Dokumentationen informieren die Eltern über die pädagogische Arbeit in den Gruppen und über das einzelne Kind. Bei den regelmäßig stattfindenden Elternabenden (ca 5 x jährlich) und bei Einzelgesprächen ist der gegenseitige Austausch zentrales Anliegen.

Kurz und knapp

  • Wald- und Umweltpädagogik
  • Schwerpunkt Ernährung
  • Schwerpunkt Musik
  • Reggiopädagogik
  • Integrative Betreuung
  • Naturerlebnispädagogik
  • Situationsorientierter Ansatz
  • ganzheitlicher Ansatz